Wahlen und Beförderungen

Sonntag, den 03.04.2022

Auf der Jahreshauptversammlung der Löschgruppe Roggendorf/Thenhoven standen in diesem Jahr zahlreiche Neuwahlen an. Nach Ablauf der 6 jährigen Amtszeit war unter anderem die Löschgruppenführung zu bestimmen. Hierbei wurden Löschgruppenführer Andreas Peters und sein Stellvertreter Mathias Padziorny einstimming in ihrem Amt bestätigt.
Darüber hinaus wurden die Kameraden Marco Becker zum Hauptfeuerwehrmann und Mathias Padziorny zum Hauptbrandmeister befördert.

St. Martin 2021

Dienstag, den 05.10.2021

Auch in diesem Jahr wird der St. Martinszug in Roggendorf/Thenhoven - wie viele andere Festivitäten - auf Grund der Corona-Pandemie leider nicht in seiner traditionellen Form stattfinden können.
Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Letztlich kann aber die Gesundheit der vielen Teilnehmer sowie die Einhaltung der geforderten Hygieneauflagen nicht sichergestellt werden, sodass wir schweren Herzens beschlossen haben, den Umzug nicht durchzuführen.

Den Termin ersatzlos zu streichen kommt für uns aber nicht in Frage. Mit akquirierten Spendengeldern werden Weckmänner und Schokolade beschafft. Am Morgen des ursprünglich geplanten Martinsumzuges (10. November) werden wir die örtliche Schule und Kindergärten besuchen und diese an die Kinder austeilen.

Wir sind davon überzeugt, dass wir das Fest im nächsten Jahr wieder in gewohnter Art und Weise feiern können.
Die Löschgruppe Roggendorf/Thenhoven wünscht eine schöne und vor allem gesunde Herbstzeit.

Beförderungen und Ehrungen bei der Löschgruppe Roggendorf/Thenhoven

Montag, den 30.08.2021

Auf der Jahreshauptversammlung am vergangenen Sonntag wurden Melanie Greven und Florian Güsgen zur Brandmeisterin bzw. zum Brandmeister befördert.

Bereits im August letzten Jahres hatte Melanie Greven einen 2 wöchigen Lehrgang am Institut der Feuerwehr in Münster erfolgreich bestanden und war seitdem auch schon in diversen Realeinsätzen, u.a. im Rahmen der überörtlichen Hilfe in Altenahr, in ihrer neuen Funktion tätig.

Florian Güsgen absolviert aktuell eine Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr Düsseldorf und legte im Zuge dessen ebenfalls die erforderlichen Prüfungen ab, um als Gruppenführer in der Freiwilligen Feuerwehr tätig sein zu können.
Nun durften die beiden offiziell die Beförderungsurkunden sowie die Glückwünsche samt einem kleinen Dankeschön der Löschgruppenmitglieder entgegen nehmen.

Die Beförderung von Melanie Greven ist dabei etwas ganz besonderes, denn zum ersten Mal in der nunmehr 115 jährigen Historie der Löschgruppe Roggendorf/Thenhoven rückt eine Frau in den Kreis der Gruppenführung auf und leitet damit im Brandfall eigenverantwortlich Einsätze. „Sie ist das beste Beispiel dafür, dass Frauen in der Freiwilligen Feuerwehr längst eine feste Größe sind und Vorbild gerade auch für die weiblichen Mitglieder unserer Jugendfeuerwehr, deren Leiterin sie schon seit vielen Jahren ist“, so Löschgruppenführer Andreas Peters.

Weiterhin wurden Mario Walter und Jan Arens zum Feuerwehrmann sowie Tobias Töller zum Oberfeuerwehrmann befördert.

Ebenfalls geehrt wurden Eugenio Siddi und Michael Mohrs für 35 Jahre, sowie Alfred Brandenburg für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Löschgruppe.

Starkregeneinsätze fordern die Feuerwehr

Samstag, den 21.08.2021

Der Juli war auch für die Löschgruppe Roggendorf/Thenhoven geprägt von den sintflutartigen Regenfällen und den hiermit aufgetretenen massiven Hochwasserschäden. Am Mittwoch den 14.7 gegen 10 Uhr löste die Feuerwehr Köln den Gesamtalarm aus. Unzählige Keller, Unterführungen und ganze Straßenzüge standen unter Wasser. Auch einige Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr waren unmittelbar hiervon betroffen.
Die Löschgruppe Roggendorf war zunächst 3 Tage vorrangig im Kölner Norden im Dauereinsatz um mitzuhelfen, die insgesamt über 3.000 Einsatzstellen abzuarbeiten. Eine bisher noch nie dagewesenes Einsatzaufkommen.
Über die Pumpeinsätze hinaus wurde die Löschgruppe aber auch weiter gefordert.
Während eines laufenden Einsatzes wurden die Feuerwehrleute von einer Anwohnerin um Hilfe gerufen, da ihr Mann leblos im Keller lag. Da die 112 durch zahlreiche Anrufe phasenweise blockiert war, wurde der Notruf vom Feuerwehrfahrzeug per Funk abgesetzt. Die parallel durchgeführte Herz-Lungen-Wiederbelebung sorgte dafür, dass die Person bei Eintreffen des Notarztes wieder stabilisiert werden konnte.
Zudem musste die Einsatzmannschaft noch als Ersthelfer bei einem Verkehrsunfall mit mehreren PKW und LKW auf der Autobahn tätig werden.
Da es viele Kreisen im Umland noch viel heftiger getroffen hatte, entsandte die Stadt Köln am Morgen des 17.07. eine „Wasserschadeneinheit“ bestehend aus rund 90 ehrenamtlichen Kölner Feuerwehrkräften sowie 30 Personen der Johanniter aus Baden-Württemberg in das von den Überflutungen stark betroffene Erftstadt, um dort im Katstrophengebiet eingesetzt zu werden. Die Löschgruppe Roggendorf war hieran mit 2 Fahrzeugen und 9 Einsatzkräften beteiligt. Nach rund 24 Stunden wurden die erschöpfen Bereitschaftszüge von frischen Kräften abgelöst, sodass die Mitglieder der Löschgruppe gegen 7 Uhr morgens wieder daheim waren.
Nach einem Ruhetag wurde die Löschgruppe Roggendorf zusammen mit zahlreichen weiteren Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Köln dann am 19.07 in das Katastrophengebiet nach Altenahr entsandt um dort bei den Aufräumarbeiten zu unterstützen. Auch wenn man bereits zahlreiche Bilder aus TV-Berichten gesehen hatte und auf das Schlimmste vorbereitet war, waren die Eindrücke vor Ort noch einmal bestürzender. Umso dankbarer waren aber die Anwohner für die Hilfe bei der Bergung und Sicherung ihres verbliebenden Hab und Gutes.
Insgesamt leisteten die Mitglieder der Löschgruppe in den Tagen nach der Flutkatastrophe zusammengezählt über 600 Stunden ehrenamtlich Hilfe.

Löschgruppe verschenkte Weckmänner

Donnerstag, den 12.11.2020

Nachdem in diesem Jahr auf Grund der aktuellen Corona Lage der sonst traditionell durch die Freiwillige Feuerwehr Roggendorf/Thenhoven organsierte St. Martinsumzug ausfallen musste, sorgte die Löschgruppe dafür, dass die Kinder der örtlichen Grundschule und Kindergärten mit Weckmännern versorgt wurden. Am Morgen des 12.11 wurden durch Mitglieder der Wehr in den Klassen und Einrichtungen insgesamt rund 400 Stück des beliebten Martinsgebäcks an die Kinder verschenkt. Der nette Empfang, die glänzenden Kinderaugen und der entgegengebrachte Dank waren dabei die Bestätigung, dass die diesjährige Ersatzaktion für den Martinsumzug ihren Sinn voll und ganz erfüllt hat.

St. Martin - anders als sonst

Sonntag, den 18.10.2020

Wie viele andere Feste in diesem Jahr muss auf Grund der Corona-Pandemie leider auch der traditionelle Martinsumzug in Roggendorf/Thenhoven ausfallen. Eine traurige Premiere für die Löschgruppe Roggendorf/Thenhoven, die das Fest schon seit vielen Jahrzehnten organisiert. „Die Gesundheit der vielen Teilnehmer und die Einhaltung der Hygieneauflagen können wir aber nicht garantieren, sodass wir uns schweren Herzens dazu entschieden haben, den Umzug nicht durchzuführen“, erklärt Hauptfeuerwehrmann Marco Euskirchen, der die Veranstaltung federführend organisiert.
Den Termin ersatzlos zu streichen kommt für die Feuerwehrmänner und -frauen aber nicht in Frage. Dementsprechend ist geplant, den Kindern des Dorfes gerade unter den gegebenen Umständen eine kleine Freude zu machen. Mit akquirierten Spendengeldern werden daher Weckmänner beschafft, die durch die Mitglieder der Löschgruppe und der Jugendfeuerwehr am Vormittag des ursprünglich geplanten Martinsumzuges am 12.11 an die Kinder der örtlichen Grundschule und der Kindergärten ausgegeben werden. „Wir glauben, dass wir damit im Sinne des Martinsbrauches handeln und hoffen, dass wir das Fest im nächsten Jahr wieder in gewohnter Art und Weise feiern können“, so Marco Euskirchen.

Freiwillige Feuerwehr in Zeiten von Corona

Donnerstag, den 23.07.2020

Für die Löschgruppe Roggendorf/Thenhoven ging mit der Corona-Pandemie eine mehrmonatige Teilzwangspause einher. Anfang März wurden sämtliche Veranstaltungen der Freiwilligen Feuerwehr abgesagt. Eine ähnlich einschneidende Maßnahme hat es wohl seit Ende des zweiten Weltkrieges nicht mehr gegeben.
Betroffen von dieser Regelung waren u.a. die regelmäßigen Übungsdienste, Lehrgänge an der Feuerwehrschule sowie alle gesellschaftlichen Veranstaltungen. Auf Grund dessen musste z.B. auch die ansonsten
traditionell in der Feuerwache endende Aktion "Roggendorf putzt sich" abgesagt werden.

Unabhängig davon war die Einsatzbereitschaft selbstverständlich jederzeit gewährleistet. Die Tatsache, dass zahlreiche Mitglieder der Löschgruppe während der Corona-Krise beruflich im Homeoffice tätig
waren, führte sogar dazu, dass bei den tagsüber stattfindenden Einsätzen eine schnellere und größere Verfügbarkeit von Einsatzkräften gegeben war. Wenn man so will, wenigstens ein positiver Nebeneffekt der ansonsten schwierigen Situation. Daneben wurden in Kleinstgruppen die
für Sicherstellung des Einsatzbetriebes erforderlichen Arbeiten, wie z.B. Kontrolle und Prüfung der Löschfahrzeuge, durchgeführt. Gerne beteiligten wir uns auch an der Verteilung des durch die Fa. Ineos gespendeten Desinfektionsmittels an die örtliche Schule und Kindergärten.

Seit Mitte Juni konnte unter Beachtung eines entsprechenden Hygienekonzeptes der Übungsbetrieb wieder aufgenommen werden. Die Mitglieder der Löschgruppe hoffen, dass die Pandemie möglichst glimpflich
verläuft und eine baldige und sichere Rückkehr zum normalen Alltag möglich ist. Dabei ist aber bereits jetzt absehbar, dass der von der Löschgruppe organisierte St. Martinszug in diesem Jahr nicht in der bekannten Form stattfinden wird.

Eins ist aber in jedem Fall klar: Die Feuerwehr Roggendorf/Thenhoven ist
da, wenn sie gebraucht wird!

Feuerwehr-Erlebnistag 2019 der Jugendfeuerwehr

Mittwoch, den 29.05.2019

Am ersten Mai-Wochenende fand der gemeinsame 24 Stunden Erlebnistag der Jugendfeuerwehren Roggendorf/Thenoven und Worringen statt. Am Samstagmorgen trafen sich dazu 22 Jugendfeuerwehrmitglieder und 7 Betreuer im Gerätehaus an der Hackenbroicher Straße. Zuerst wurden alle Jugendlichen auf die insgesamt fünf bereitstehenden Feuerwehrfahrzeuge verteilt und die Aufgaben für den Tag festgelegt. Im Aufenthaltsraum stand danach ein Frühstück bereit um die Kraftreserven für einen langen Tag zu füllen. Dass dies eine gute Idee war, merkten die Jungen und Mädchen sehr schnell, denn direkt im Anschluss folgte der erste „Einsatz“:
Unter dem Einsatzstichwort „Feuer1“ fuhren wir zu einem außer Kontrolle geratenen Grillfeuer. Hier konnte durch den Angriffstrupp sehr schnell „Feuer aus“ gemeldet werden und alle halfen danach fleißig beim Aufräumen. Auf der Rückfahrt erreichte uns ein Einsatzauftrag mit dem Stichwort „Feuer2Y“. Bei diesem Stichwort handelt es sich um einen Brand mit Menschenleben in Gefahr. Im Gerätehaus in Roggendorf/Thenhoven war ein Feuer ausgebrochen, vor Ort stellte sich heraus, dass noch 3 Menschen in dem brennenden Gebäude waren. Die Gruppenführer entschieden sich zwei Trupp´s unter Atemschutz zur Menschenrettung ins Gebäude zu schicken. Gleichzeitig wurde durch weitere Trupp´s ein Wasserwerfer neben der Halle aufgebaut um eine Brandausbreitung auf anliegende Häuser zu verhindern. Nachdem alle Personen gefunden waren und auch das Feuer erfolgreich bekämpft war, ging es zurück nach Worringen um sich ein wenig auszuruhen.

Nach der Mittagspause stand theoretischer Unterricht auf dem Plan. Doch aus diesem Plan wurde nichts, denn der nächste Einsatz folgte. Auf einem Parkplatz sollte eine Mülltonne brennen. Die Gruppenführer konnten an der genannten Adresse aber keine Feststellung machen, sodass die Jugendfeuerwehr nicht tätig werden musste. Wieder auf der Rückfahrt wurde ein weiterer Einsatz gemeldet. Hier handelte es sich ebenfalls um ein „Feuer2Y“, dieses Mal in der Benderstraße. Mittlerweile routiniert, wurde durch die Gruppenführer die Lage erkundet und verschiedene Einsatzaufträge an die Mannschaft erteilt. Der Angriffstrupp rettete sodann zwei Puppen aus einer brennenden Garage.

Nach den spannenden Einsätzen war nun aber die Zeit für den ausgefallenen Unterricht gekommen. Allerdings nicht im Unterrichtsraum der Feuerwachen Worringen oder Roggendorf/Thenhoven, sondern wir fuhren zur Feuer- und Rettungswache 6 nach Chorweiler. Hier nahmen sich die Kollegen der Berufsfeuerwehr Zeit um dem Nachwuchs die Feuerwache und die Fahrzeuge zu zeigen und Fragen zu beantworten. Leuchtende Augen bekamen die meisten der Kinder, als es zum Drehleiterfahrzeug ging. Jeder durfte in den Korb steigen und ein paar Meter hochfahren.
Dann ging es in den Keller der Feuerwache, denn hier liegt die Atemschutzstrecke. Jeder, der bei der Feuerwehr ein Atemschutzgerät trägt, muss einmal jährlich diese Strecke und Belastungsübung absolvieren und zwar im Dunkeln. Also ging es im Gänsemarsch und auf allen Vieren für uns durch die Strecke.

Nach zwei spannenden Stunden verabschiedeten wir uns bei den Kollegen der Feuerwache 6 und fuhren zur Sporthalle am Erdweg. Hier gaben wir dann noch einmal richtig Gas beim Dienstsport. Nach dem Aufwärmen und ein paar Runden Zirkeltraining wurde dann in einer fast einstündigen Partie der Gewinner im Völkerball gesucht.
Nach so viel Bewegung wurde es dann Zeit für das Abendessen. In der Feuerwache wurden wir bereits erwartet, eine Kameradin der Löschgruppe hatte für alle eine leckere Spaghetti Bolognese gekocht.

Nach dem Essen durften dann endlich die Feldbetten, Luftmatratzen und Schlafsäcke aufgebaut und ausgerollt werden. Jetzt sah es aus wie im Zeltlager. Nachdem jeder einen Schlafplatz gefunden hatte, wurde noch ein Film geschaut. Bis die Letzten schliefen, war es wohl nach Mitternacht, aber am Sonntag kann man ja ausschlafen. Allerdings nicht, wenn man beim Feuerwehr-Erlebnistag ist. Und so wurden alle um 6.30 Uhr zum nächsten Einsatz geweckt. Wir fuhren zum Fühlinger See um dort eine Übung zu machen, bei der das Löschwasser anders als üblich nicht aus dem Hydrantennetz, sondern aus einem offenen Gewässer entnommen wird. Mit der sogenannten Saugleitung wird das Wasser dabei in die Fahrzeugpumpe befördert und von dort aus bis zu den Strahlrohren geleitet.
Um 8.30 Uhr waren dann die 24 Stunden für uns um. Es wurde noch gemeinsam aufgeräumt bevor es nach Hause ging, wo bestimmt der ein oder andere noch ein wenig Schlaf nachholte.

Ein großer Dank gilt allen, die uns an diesem ereignisreichen Tag unterstützt haben.

Die Jugendfeuerwehren
Roggendorf/Thenhoven und Worringen

Jahresrückblick 2018 der Jugendfeuerwehr

Freitag, den 22.02.2019

Das Jahr 2018 war für die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Roggendorf/Thenhoven wieder ein sehr ereignisreiches.
Unter anderem absolvierten sie über das Jahr verteilt insgesamt neunzehn Übungsdienste. Bei diesen Treffen werden die Jugendlichen in verschiedenen Themen rund um die Feuerwehr ausgebildet. Dazu zählen Grundlagen wie z.B. Fahrzeug- und Gerätekunde, Knoten und Erste Hilfe. Aber auch Einsatzübungen, bei denen diese Grundlagen in die Praxis umgesetzt werden, stehen auf dem Plan. So wurde z.B. eine gemeinsame Übung mit den erwachsenen Mitgliedern der Löschgruppe durchgeführt, bei der der Nachwuchs zeigen konnte, was er schon alles drauf hat.
Zusätzlich zu den Übungsdiensten gab es noch zahlreiche weitere Veranstaltungen. So halfen die Jugendlichen z.B. tatkräftig bei der durch den Bürgerverein organisierten Aktion „Roggendorf putzt sich“ mit und sammelten fleißig Müll im Dorf ein.
Zudem fand auch wieder ein 24-Stunden-Erlebnistag gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr Worringen statt. Ziel hierbei war die Simulation eines Arbeitstages, wie er bei den hauptberuflichen Kollegen der Berufsfeuerwehr stattfinden kann. So wurden den ganzen Tag über verschiedene „Einsätze“, also durch die Betreuer der Jugendfeuerwehr organisierte Übungsszenarien, abgearbeitet. Auf der Wache wurde gemeinsam gekocht, gegessen und Dienstsport gemacht. Abends wurde noch ein Film geschaut, bevor es ruhig wurde auf den Luftmatratzen. Am nächsten Morgen wurde dann noch der letzte „Einsatz“ gefahren um danach gegen 9 Uhr den wohlverdienten Feierabend für den Feuerwehr Nachwuchs einzuläuten.
Im Sommer fand zusammen mit der befreundeten Jugendfeuerwehr aus Worringen ein Zeltlager am Biggesee statt. Auf dem Programm stand die Besichtigung der Attahöhle sowie ein Besuch im Schwimmbad und eines Kletterparks.
Ein weiteres Highlight war das 112-jährige Jubiläum der Löschgruppe Roggendorf/Thenhoven. Die Jugendlichen zeigten an diesem Tag vor den Augen zahlreicher Gäste ihr Können bei einer Übung, betreuten die angebotenen Kinderspiele und erklärten den großen und kleinen Besuchern die Löschfahrzeuge.
Traditionell nahm die Jugendfeuerwehr zusammen mit den aktiven Kameraden der Löschgruppe am Umzug beim Schützenfest teil.
In den Herbstferien fand dann die Aktion ,,Jugendfeuerwehr Köln jagt Mr. X“ statt. Nach dem Vorbild des bekannten Brettspiels „Scotland Yard“ waren insgesamt 130 Jugendliche im Verkehrsnetz der KVB unterwegs, um Mister X zu jagen, was auch erfolgreich gelang.
Im November unterstützte die Jugendfeuerwehr die aktiven Kameraden bei der Begleitung des St Martinszuges und der Absicherung des Martinsfeuers an der Grundschule.
Zum Jahresabschluss fand dann eine Weihnachtsfeier statt. Hierbei wurde die Kartbahn in Ossendorf aufgesucht, im Anschluss gab es noch selbstgemachte Pizza.

Die Jugendfeuerwehr Roggendorf/Thenhoven sucht neue Mitglieder!
Willkommen sind Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 17 Jahren.
Reinschnuppern kann man bei einem der Übungsdienste, welche alle 14 Tage dienstags ab 18 Uhr in der Feuerwache Quettinghofstraße 36a stattfinden.
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112 jähriges Jubiläum

Montag, den 16.07.2018

Am Sonntag, den 08.07.2018 feierte die Löschgruppe Roggendorf/Thenhoven auf dem Gelände um die Feuerwehrwache ihr 112 jähriges Bestehen.
Los ging es um 11.12 Uhr mit einer Fahrzeugschau, Kinderprogramm mit Hüpfburg sowie der obligatorischen Verpflegung mit Gegrilltem, Kuchen und kühlen Getränken. Danach gab es aber auch einen offiziellen Teil, denn Hauptbrandmeister Frank Daubenbüchel wurde durch den Leiter der Feuerwehr Köln, Johannes Feyrer, sowie Oberbrandrat Stefan Ortmann nach insgesamt 12 Jahren von seiner Aufgabe als 2. Stellvertretender Löschgruppenführer entpflichtet, wofür ihm Dank und Anerkennung ausgesprochen wurde. Dieses Amt übernimmt nunmehr Oberbrandmeister Mathias Padziorny. Ebenfalls wurde mit Unterbrandmeisterin Melanie Greven und Feuerwehrmann Axel Warstat die neue Leitung der Jugendfeuerwehr ernannt.
Um 14 Uhr folgte das erste Highlight, denn die Löschgruppe hatte Björn Heuser verpflichten können, der zahlreiche kölsche Lieder zum Besten gab. Bei strahlendem Sonnenschein wurde geschunkelt und mitgesungen. Danach zeigten die Jugendfeuerwehren Roggendorf/Thenhoven und Worringen in einer Übung, was die nächste Generation an Brandschützern bereits zu leisten im Stande ist. Die erwachsenen Kollegen der Höhenretter präsentierten kurz darauf aus knapp 30 Metern Höhe eine spektakuläre Abseilübung von der Drehleiter.
Nicht weniger spannend ging es bei der anschließenden Tombola zu, bei der zahlreiche hochwertige Preise zu Gunsten der Jugendfeuerwehr verlost wurden. Den Abschluss des Tages bildete der Auftritt der Musikband Seven Amped, die noch einmal Partystimmung aufkommen ließ.
Die Löschgruppe bedankt sich für die überwältigende Resonanz. Zahlreiche Bewohner des Dorfes, Vertreter der Ortsvereine, darunter auch das amtierende Schützenkönigspaar sowie befreundete Löschgruppen aus Köln, Dormagen, Meckenheim-Merl und aus Thalexweiler im Saarland waren der Einladung gefolgt und haben damit zu diesem rundum gelungenen Tag beigetragen.
Dass die Löschgruppe auch nach 112 Jahren noch gebraucht wird, bewiesen 3 Einsätze während der Auf- und Abbauphase für das Fest. Auf Grund des trockenen Wetters war wegen Bodenfeuern auf den Golfplatz sowie die A 57 alarmiert worden. Darüber hinaus war es auf der Sinnersdorfer Straße zu einer Rauchentwicklung unterhalb der Dachverziegelung eins Wohnhauses gekommen. Da sich zahlreiche Kameraden an der Feuerwache befanden, konnten innerhalb kürzester Zeit jeweils beide voll besetzten Löschfahrzeuge zur Hilfeleistung ausrücken.