Großbrand in Neuehrenfeld

Freitag, den 21.09.2012

Dazu teilte die Berufsfeuerwehr Köln am Freitag als 1. Eilinfo mit:

Seit den frühen Morgenstunden brennen in Neuehrenfeld die Dachstühle von insgesamt sieben Wohngebäuden. Die Feuerwehr Köln befindet sich im Großalarm und hat zurzeit vier Löschzüge der Berufsfeuerwehr und 11 Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. Nach derzeitigem Kenntnisstand sind bei dem Feuer keine Menschen zu Schaden gekommen. Im Verlauf der Löscharbeiten wurde eine Katze durch die Feuerwehr gerettet.
Um 05:03 Uhr alarmierte die Leitstelle der Feuerwehr Köln zwei Löschzüge, da mehrere Anrufer ein Feuer in der Lansstraße meldeten. Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte von den Feuer- und Rettungswachen Ehrenfeld und Lindenthal wurde nach kurzer Zeit ein dritter und wenige Minuten später ein vierter Löschzug nachalarmiert.
Zu dieser Zeit brannten auf einer Länge von ca. 100 m die Dachstühle mehrerer Wohngebäude mit der akuten Gefahr, dass sich das Feuer auf die darunter liegenden Geschosse und weitere benachbarte Gebäude ausbreitet. Durch umfassende und sehr personal- und materialintensive Löschmaßnahmen konnte die weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Ca. 30 Hausbewohner werden zurzeit in einem Bus der Feuerwehr betreut. Die weitere Unterbringung wird durch die Stadt Köln organisiert.
Gegen 07:00 Uhr konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Die Nachlöscharbeiten werden voraussichtlich jedoch noch einige Stunden andauern.

In einer 2. Eilinfo teilte die Berufsfeuerwehr Köln mit:

Der in den frühen Morgenstunden entstandene ausgedehnte Dachstuhlbrand in Neuehrenfeld ist soweit in Gewalt, dass zwischenzeitlich nur noch Glutnester durch die Feuerwehr gelöscht werden müssen. Diese Maßnahme geschieht unter besonderer Vorsicht, da Baustatiker durch das Ereignis eine Einschränkung in der Gebäudestruktur sehen. Aus diesem Grund muss auch eine zur Straße gelegene Giebelwand eingerissen werden.
Sechs Wohngebäude, zweigeschossige Wohngebäude mit ausgebautem Dachgeschoß, sind aufgrund des Ereignisses nicht mehr bewohnbar. Die betroffenen Mieter werden durch den Eigentümer der Wohnanlage in anderen Wohnungen untergebracht. In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr findet derzeit eine Eigentumssicherung statt.
Die Rheinenergie hat die betroffenen Gebäude stromlos geschaltet, sowie die Gas- und Wasserzufuhr abgesperrt. Im Einsatz waren vier Löschzüge der Berufsfeuerwehr, insgesamt 11 Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr und diverse Sonder- und Führungsfahrzeuge. Insgesamt waren bis zu 150 Einsatzkräfte in diesen Einsatz eingebunden.

Die Löschgruppe Roggendorf war mit 13 Einsatzkräften vor Ort und unterstützte die Löscharbeiten.

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